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100 Jahre Öcher Schängche:
Jubiläums 2020/2021

Öcher Schängchen
Eröffnung der Jubiläumsspielzeit 2020/2021
© Foto: Nina Krüsmann


Am 4. Mai 1921 wurde die Aachener Stadtpuppenbühne „Öcher Schängche“ gegründet.
Inspiriert nicht zuletzt durch ein Gastspiel des bekannten Puppenspielers Ivo Puhonny im Aachener Kurhaus gründeten fünf Puppenspielliebhaber die Bühne unter dem damaligen Namen „Aachener Marionettenspiele" an der Hartmannstrasse im Saal der Gaststätte „Zur Maus". Das traditionelle Eröffnungsstück jeder Spielzeit ist seit der ersten Aufführung „Der Teufel in Aachen oder Et Schängche köllt der Krippekratz" von Will Hermanns.

Zum Repertoire des Stabpuppenspiels gehören neben Märchenadaptionen, Aachener Sagen und anderen Kinderstücken auch Stücke für Erwachsene, darunter Kriminalstücke und eine jährlich zu Karneval stattfindende Puppen-Karnevalssitzung. Für ihre Verdienste um die Aachener Mundart wurde die Bühne 1986 mit dem Thouet-Mundartpreis der Stadt Aachen ausgezeichnet.

Insgesamt acht Spielstätten hatte das „Öcher Schängche“ in seiner wechselvollen Geschichte. Im Winter 1981/1982 erfolgte der letzte Umzug vom Jugendheim Kalverbenden in das dauerhafte Domizil in der Barockfabrik am Löhergraben, dem heutigen Kulturhaus Barockfabrik in Trägerschaft der Stadt Aachen. 1989 löste der bis dahin bereits als Spieler tätige Otto Trebels Matthias Stevens in der künstlerischen Leitung ab, die er bis heute inne hat.

Am 4. Mai 2021 erscheint eine digitale Festschrift,
die hier sowie unter www.oecherschaengche.de zum Download erhältlich ist.


Digitale Festschrift – 100 Jahre Öcher Schängche (PDF-Download, 14,6 MB)


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